Observations par rapport au projet d’agglo 2ème génération du 22 septembre 2011 (PA2)
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Die Grünen nehmen an der Mobilitätswoche teil
mit den folgenden Aktivitäten:
-> sehen Sie die Details auf der Webseite der Mobilitätswoche
Die Grünen Stadt Freiburg treten mit einer vollen Liste mit vier Männern und zehn Frauen an, darunter die beiden Bisherigen, weitere sechs
GeneralrätInnen, eine ehemalige Verfassungsrätin und weitere Persönlichkeiten mit Kompetenz in vielen Bereichen.
Von links nach rechts Hélène Eggertswyler, Yolande Peisl.Gaillet, François Ingold, Eva Kleisli, Floriane Gasser, Claudine Brohy, Rainer Weibel, Christa Mutter, Laurent Thévoz. Es fehlen Eva Gerber, Monica Mendez, Caroline Chopard und Jean-Marc Comment.
Medienmitteilung, Freiburg, 15. Mai 2011
Die Grünen Stadt Freiburg freuen sich über die Wahl von Yolande Peisl-Gaillet in den Generalrat. Mit 2333 Stimmen liegt sie 58 Stimmen vor dem bürgerlichen Kandidaten.
Die Grünen verfügen nun über 11 Sitze (13.75 %); die linke Mehrheit im Generalrat beträgt neu 42 Sitze auf 80.
Ein grosses Dankeschön an alle Wählerinnen und Wähler, die trotz einer äusserst bescheidenen Kampagne an dieser Wahl teilgenommen haben.
Die Grünen danken insbesondere allen linken Kräften der SP und der CSP, die diese Kandidatur unterstützt haben.
Medienmitteilung vom 13. März 2011
Die Katastrophe von Fukushima zeigt, dass Atomenergie unkontrollierbar ist und eine ständige Bedrohung für die Bevölkerung bedeutet. Was in Fukushima geschieht kann auch in Freiburg geschehen. Die Grünen fordern den Staatsrat auf, seine Haltung zu ändern und sicherzustellen, dass der Kanton Freiburg alle Schritte zum Ausstieg aus der Atomenergie unterstützt und gleichzeitig eine Energiepolitik einleitet, die zuallererst auf Energieeffizienz setzt.
Medienmitteilung vom 3. Februar 2011 (-> Medienmitteilung herunterladen, PDF)
Die Grünen – Stadt Freiburg reichen eine Liste mit 31 Kandidaturen für den Generalrat ein. Erfreulicherweise treten alle 9 amtierenden GeneralrätInnen wieder an. Auch die beiden Grossratsmitglieder und eine frühere Generalrätin kandidieren. Der grösste Teil der KandidatInnen sind Personen mit grosser Berufspraxis, viele mit Erfahrung in öffentlichen Aemtern wie städtischen und kantonalen Kommissionen. Mit Personen aus den verschiedenen Quartieren und allen Altersstufen ist eine kompetente und motivierte Generalratsfraktion gesichert. 14 Frauen (45 %) und 17 Männern (55 %) garantieren eine ausgeglichene Vertretung der Geschlechter. Mit dieser starken Liste ist es das Ziel der Grünen, ihren Platz als drittstärkste Partei der Stadt zu halten und 3 zusätzliche Sitze im Generalrat zu gewinnen. Auf dem Faltblatt (-> Faltblatt herunterladen, PDF), das an alle Haushalte der Stadt gehen wird, ist das Programm kurz zusammengefasst. Im Vordergrund stehen drei Punkte:
Für den Gemeinderat werden die Grünen zusammen mit SP und CSP eine gemeinsame Liste einreichen und rufen dazu auf, insbesondere den grünen Kandidaten Oliver Collaud zu unterstützen. Eine grüne Vertretung im Gemeinderat ist wieder unbedingt nötig. Er würde die Prioritäten bei den wichtigen Themen setzen: Schulen und Infrastrukturen für Familien, sanfte Mobilität und öffentlicher Verkehr, Schaffung neuer Grünräume und offizielle Anerkennung und Förderung der Zweisprachigkeit. Infos: Oliver Collaud, Vizepräsident Generalrat, Kandidat Gemeinderat. 079 635 58 40 Rainer Weibel, Fraktionschef der Grünen im Generalrat, 031 312 08 15
«Es lässt sich gut leben in Freiburg, aber…» … nach einer kürzlich in den Medien erschienenen Umfrage bei der Stadtfreiburgischen Bevölkerung ist diese sehr zufrieden mit der Lebensqualität der Stadt – die Grünen sind auch dieser Meinung, aber… es fehlen Parkanlagen und Spielplätze in allen Quartieren, und kleine Läden gibt es in der Stadt fast keine mehr. Das Stadtzentrum wird täglich von motorisiertem Durchgangsverkehr überschwemmt, welcher die Luft- und Lebensqualität der Stadtbewohner stark beeinträchtigt. Freiburg ist für Velofahrer immer noch sehr gefährlich, und ÖVBenutzer müssen lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Familien fordern genügend ausserschulische Betreuungsplätze, zweisprachige Schulklassen und einen Unterricht, der jedem Kind gerecht wird. Ein harmonisches und konstruktives Zusammenleben erfordert eine gesunde soziale Durchmischung der Gesellschaft.
Die Grünen der Stadt sind den Bedürfnissen der Stadtbevölkerung gegenüber sehr hellhörig und haben ein Programm erarbeitet, das genauestens auf die wichtigsten Forderungen eingeht. Sie skizzieren im Folgenden acht Schwerpunkte für die nächste Legislaturperiode, und zwar in den Bereichen Schule, Energie, Öffentliche Finanzen, Kultur- und Sprachenpolitik, Agglomeration, Mobilität und Transporte, Raumplanung und Soziales.
An die Freiburger Medien
Die Grünen der Stadt Freiburg nehmen die aufgelegten Pläne zu den Begleitmassnahmen des Poya-Projekts grundsätzlich mit Wohlwollen zur Kenntnis. Auch wenn die Grundstossrichtung der Bemühungen in die richtige Richtung zeigt, so sind die Vorschläge im Gesamtkontext der Förderung des Langsamverkehrs jedoch nach wie vor ungenügend und nicht vollends durchdacht. Die Grünen machen folgende Feststellungen:
Es ist unabdingbar, dass die Einführung der Massnahmen gut koordiniert umgesetzt wird, um die Quartiere nicht übermässig zu belasten. Da der Teilrichtplan Verkehr ein integrierender Bestandteil des Poyaprojekts ist, darf die Poyabrücke erst eröffnet werden, wenn die Begleitmassnahmen in den Quartieren umgesetzt sind. Die Umsetzung aller Projekte müssen zudem der Bevölkerung und den Besuchern der Stadt konsistent und verständlich kommuniziert werden.
Die Grünen freuen sich über die urbanistische Qualität des Projekts. Der Schutz und der gleichzeitig bessere touristische Zugang zu den wichtigsten historischen Kulturgütern wie der Kathedrale ist mit den Massnahmen gegeben und steigert die Attraktivität des Quartiers erheblich. Nichtsdestotrotz muss das Parkplatzregime verbessert und die Anzahl der Parkplätze weiter reduziert werden: historische Plätze und die Zone rund um die Kathedrale sind parkplatzfrei zu gestalten. Das unterschiedliche Parkreglement tagsüber und in der Nacht scheint uns nicht praktikabel, da dies wohl zu viel Verwirrung führen kann und sich gleichzeitig die Zonen trotz Verkehrsberuhigung nicht entfalten können. Weiter sind die Grünen klar gegen neu zu schaffende Oberflächenparkplätze wie diejenigen auf der Zähringerbrücke. Die Zähringerbrücke soll ohne Ausnahme dem öffentlichen und dem Langsam-Verkehr vorbehalten bleiben. Nicht zuletzt deshalb, weil diese Massnahme eines der grossen Versprechungen des Poya-Projekts war. Das gesamte Burgquartier soll zu Fussgängerzonen umgewandelt werden, also inkl. Reichengasse und Rathausplatz. Weiter sollen die öffentlichen Einrichtungen wie Toiletten und Abfallsammelstellen nicht aufgehoben, sondern ersetzt und verbessert werden.
Die Schaffung der Begegnungs-, 20er und 30er-Zonen in den verschiedenen Quartieren wird begrüsst. Hingegen fehlen im Generellen konsistente bauliche Massnahmen, welche das Funktionieren der Zonen garantieren, da rein polizeiliche Massnahmen nicht ausreichen werden. Auch müssen die baulichen Massnahmen garantieren, dass die Verkehrssicherheit in besonders heiklen Zonen um Schulen, Heime oder Krippen (bspw. Neustadt, Jura, Varis) sicher funktionieren können. Die Grünen wünschen sich zudem etwas mehr Mut bei der Schaffung zusammenhängender Zonen und nicht nur einzelner Insellösungen. Ein Beispiel dafür wäre die Erweiterung der Begegnungszone beim Place Petit Saint-Jean bis hinauf zu der Augustinerkirche und eine zwischen Python-Platz, Uni Misericorde und Varis. Die Schaffung des Velowegs zum Stadion St. Léonard sehen die Grünen als echte Chance, um den Fahrradverkehr zu fördern. Doch auch hier fehlen Begleitmassnahmen, damit nicht neue Probleme (Kleinkinder und Seniorinnen zu Fuss) geschaffen werden. Die Trennung von Fussgänger- und Fahrradweg oder verkehrsberuhigende Massnahmen für Velos sind unabdingbar, um beiden Zielgruppen ein gleichzeitig rasches und sicheres Vorankommen zu gewährleisten.
Im Quartier Schönberg fehlen Begleitprojekte zur Einführung der Poyabrücke: Das grösste Wohnquartier der Stadt darf nicht dem Transitverkehr geopfert werden. Die Grünen fordern deshalb ein Konzept für den Umgang mit dem veränderten Verkehrsfluss ab 2014. Eine erste Massnahme könnte die Schaffung einer Zone 30 auf der Zufahrtsachse Poya sein. Die Grünen fordern, dass alle Projekte mit intelligenten Kommunikationsmassnahmen flankiert werden. Gerade auch für nicht Ortsansässige soll zudem die Beschilderung (auch für Fussgänger) kohärent und auf Anhieb verständlich ausgestaltet werden. Die Lösungen müssen nicht luxuriös sein, sondern zweckdienlich. Materialien aus der Umgebung sind unökologisch importierten vorzuziehen. Gerade bei mineralischen Stoffen ist dies problemlos umsetzbar.
Hier die detaillierte Stellungnahme auf Französisch. Für weitere Auskünfte : Christa Mutter, Grossrätin (Mo nachmittag) 026 424 76 60 Gerhard Andrey, Vorstand Grüne Kanton Freiburg, 026 422 25 11 Rainer Weibel, Präsident Generalratsfraktion 031 312 08 15
Zusammenfassung der Medienmitteilung vom 20.9.2010. Kompletter Text auf Französisch
In der Diskussion um den Einbahnverkehr in der Bahnhofstrasse vertreten die Grünen die Interessen der vergessenen Mehrheit: all diejenigen, welche zu Fuss gehen und die öffentlichen Verkehrsmittel verwenden sowie die Bewohner der angrenzenden Quartiere. Der Einbahnverkehr ist ein erster Schritt aber die Begleitmassnahmen fehlen. Und der nächste Schritt muss die Einrichtung einer durchgehenden Fussgängerzone zwischen Bahnhof - Place Georg Python – Kathedrale - Klein St. Johannplatz sein. Das Problem ist nicht, dass die Automobilisten ein paar Minuten warten müssen – die Fussgänger taten dies während Jahren – sonder dass sich der Verkehr auf dafür nicht geeignete Strassen verschiebt. Ein Teil davon sind Schulwege und der Verkehr setzt die Schüler, die Bewohner der angrenzenden Quartiere und die Velofahrer vermehrten Gefahren aus. Die Grünen der Stadt Freiburg verlangen demzufolge:
Die Grünen sind sich bewusst, dass diese Massnahmen gewisse Einschränkungen für die Automobilisten mit sich bringen. Aber das Ziel ist ein umweltfreundliches und lebenswertes Stadtzentrum. Die Spezialisten der Grünen stehen für die Mitarbeit an diesen Dossiers zur Verfügung. Kontakt: stadtfreiburg@verts-fr.ch