Delegiertenversammlung der GRÜNEN Schweiz

Am 23. Januar 2021 versammelten sich die Delegierten der GRÜNEN Schweiz wegen der Pandemie online. Die GRÜNEN Freiburg waren durch Marie-Lucie Uehlinger, Niels Rebetez, Luckner Saint-Dic, Sylvain Nicolay, Bettina Beer-Aebi und Julien Vuilleumier vertreten.

Die Delegiertenversammlung hat den überarbeiteten Klimaplan «Schweiz klimapositiv» debattiert und nochmals punktuell verschärft. Die GRÜNEN sind somit die ambitionierteste parlamentarische Kraft für den Klimaschutz. Sie fordern den grundlegenden Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft, sowie die notwendigen politischen und technischen Massnahmen um der Klimakrise die Stirn zu bieten. Bis 2030 soll die Schweiz klimaneutral werden, wobei mindestens 50 Prozent der Emissionen im Inland reduziert werden. Spätestens ab 2040 soll die Schweiz dann klimapositiv sein und im In-und Ausland Netto zur Reduktion der Emissionen in der Atmosphäre beitragen.

Entsprechend lehnte die Versammlung auch das Freihandelsabkommen mit Indonesien ab, denn es enthält keine verbindlichen Regeln für nachhaltiges Palmöl. Zudem haben die Delegierten einstimmig die Nein-Parole zum E-ID-Gesetz gefasst und die Resolution «Für ein grüneres digitales Zeitalter» verabschiedet, in der sich die GRÜNEN dafür einsetzen, dass das Internet demokratische Rechte, Informationsfreiheit, Menschenrechte und Privatsphäre garantiert. Auch fassten die GRÜNEN einstimmig die NEIN-Parole zum Burkaverbot.

Die Teilnahme an der Delegiertenversammlung ist eine Gelegenheit, mit GRÜNEN aus der ganzen Schweiz auszutauschen, an der Entscheidungsfindung auf nationaler Ebene mitzuwirken und danach mit frischer Motivation nach Freiburg zurückzukehren. Die nächste Delegiertenversammlung findet am 27. März 2021 statt.

Medienmitteilung der GRÜNEN Schweiz