Am 24. Oktober 2020 versammelten sich die Delegierten der GRÜNEN Schweiz wegen der Pandemie online. Die GRÜNEN Freiburg waren durch Marie-Lucie Uehlinger, Niels Rebetez, Luckner Saint-Dic, Sylvain Nicolay, Bettina Beer-Aebi und Julien Vuilleumier vertreten.

Balthasar Glättli hat in seiner Präsidialrede einen Drei-Punkte-Plan zur sozialen Abfederung der Covid-19-Krise und zur Transformation hin zu einer grünen Wirtschaft vorgestellt. Er forderte er erstens eine schnellere Energie- und Klimawende. Zweitens sollen Menschen in Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit stärker unterstützt werden. Dank Aus- und Weiterbildungsgutscheinen sollen sie die Zeit ohne Erwerbsarbeit besser nutzen können. Und drittens braucht es eine Care-Offensive als Antwort auf den ausgewiesenen Fachkräftemangel im Bereich der Pflege und der Kinderbetreuung. «Klimajobs, Weiterbildung und Care-Offensive bringen die ökologische und soziale Transformation voran, damit wir grüner aus der Corona Krise herauskommen, als wir in sie hineingegangen sind», meinte Balthasar Glättli in seiner Präsidialrede.

Zudem haben die Delegierten eine Reformagenda für die Land- und Ernährungswirtschaft 2021 verabschiedet. Diese Reformagenda zeigt auf, wie die GRÜNEN den Kurswechsel hin zu einem nachhaltigen Landwirtschafts- und Ernährungssystem vorantreiben wollen.

Die Delegierten haben auch die Ja-Parolen zur Pestizid- und Trinkwasserinitiative sowie die Nein-Parole zum Handelsabkommen mit Indonesien gefasst. Ja sagen die GRÜNEN auch zur Konzernverantwortungsinitiative und zur Kriegsgeschäfte-Initiative, über die am 29. November abgestimmt wird.

Die Teilnahme an der Delegiertenversammlung ist eine Gelegenheit, mit GRÜNEN aus der ganzen Schweiz auszutauschen, an der Entscheidungsfindung auf nationaler Ebene mitzuwirken und danach mit frischer Motivation nach Freiburg zurückzukehren. Die nächste Delegiertenversammlung findet am 23. Januar 2021, voraussichtlich in La Chaux-de-Fonds statt, merkt Euch schon das Datum, falls Ihr unsere Partei dort vertreten möchtet!

Link zur Medienmitteilung der GRÜNEN Schweiz