Die Grünen Freiburg gratulieren der Groupe-E zum visionären Projekt Schiffenen-Murten

 Pressemitteilung, 5. Juni 2014 

Die Grünen Freiburg nehmen mit Wohlwollen zur Kenntnis, dass sich die Groupe-E mit der Umsetzung eines äusserst spannenden Projekts beschäftigt. Damit macht der Energieproduzent ernst mit der Energiewende und zeigt zudem, dass ohne Kulturlandverschleiss und anderen unerwünschten Nebeneffekten substanziell Kapazität mit erneuerbaren Ressourcen geschaffen werden kann. Natürlich gilt es die Resultate des Vorprojekts abzuwarten, damit die hohen Ziele insbesondere im Gewässerschutz auch bestätigt werden können.
 
Den Berechnungen zu Folge, wären allein mit der Kapazitätserhöhung alle Haushalte in Gross-Freiburg mit Elektrizität versorgt. Die Grünen wünschten sich mehr und vor allem bald solche Projekte. Das Schiffenen-Murten Projekt bestätigt, dass die Energiewende möglich ist, wenn innovative Konzepte – und seien sie hundert Jahre alt – endlich angepackt werden.
 
Bleibt die Frage, weshalb diese Vorhaben nicht schon längst hervorgenommen oder erarbeitet wurden. So ganz scheinen sich die Groupe-E nicht selbst zu trauen. Projekte wie das Gaskombikraftwerk Cornaux gehören gestoppt, eine Versorgungslücke wird nicht eintreten, wenn beherzt zur Sache gegangen wird. Einerseits im Aus- und Neubau von Wasser- Wind- und Sonnenkraftwerken und andererseits in der dezentralen Produktion durch die Haushalte und Betriebe selbst.
 
Gerhard Andrey, Vize-Präsident Grüne Freiburg
Luc A. Bardet, Präsident der Grünen Freiburg